Neuigkeiten - Travemünder Shantychor

Direkt zum Seiteninhalt

Neuigkeiten

Neuigkeiten
Hier finden Sie stets unsere aktuellen Neuigkeiten
 
 

Travemünder Shantychor feiert auch 2022 wieder Oktoberfest

 

 
Am Samstag, dem 24. September, war es wieder einmal so weit. Nicht nur in der bayrischen Hauptstadt München zelebriert man das Oktoberfest. Nein, auch im hohen Norden kann man ausgelassen feiern. Die Jungs des Travemünder Shantychores hatten ihre Damen in das Vereinshaus des Kleingarten-Vereins mitgebracht und feierten was das Zeug hergab. Fröhlich und unbeschwert. Dass alle miteinander freundschaftlich verbunden sind, konnte man förmlich spüren. Da gab es keine falschen Töne, da gab es keine versteckten Spitzfindigkeiten. Nein, auch die Damen sind einander freundschaftlich verbunden. Und das nahm man sofort wahr.

     

 
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Dieter Kärst und ein paar Dankesworten an den Festausschuss, begann ein zünftiges Oktoberfestessen. Das Spanferkel am Grill wurde angeschnitten und schmeckte vorzüglich. 40 kg brachte es auf die Waage und was blieb davon übrig? Nichts!!! Auch gab es Backhändl, die so zart waren, dass sie fast vom Knochen fielen. Das Bayrisch-Kraut war ein Gedicht, ebenso der Rotkraut- und Weißkohlsalat. Und zum Dessert hatte Sangesbruder Manni Pflaumenkuchen gebacken, der locker und fluffig war. Und die Bayrisch Creme von Edelgard war ein Knaller. Ja, feiern kann der Travemünder Shantychor. Das steht fest. Und Annette wirbelte in ihrem Dirndl hinter der Theke, als hätte sie jahrelang auf dem Münchener Oktoberfest den Ausschank gemacht. Somit flossen Bier, von Dietmar gesponsert, Sekt, auch von Dietmar, Wein, Wasser, Spirituosen und alkoholfreie Getränke ohne Pause aus dem Hahn und den Flaschen.
 
Chorleiter Christian griff, nachdem er sich gestärkt hatte, zur Gitarre und sang das inzwischen fast zur Chornationalhymne, von ihm getextete Lied, „Ach Karlchen“. Zum ersten Mal hatte er es auf dem Gartenfest des Sangesbruders Karl – Friedrich Lihra, vorgetragen. Die Stimmung im Vereinshaus war riesig. Alle Shantys und auch die Damen bejubelten den ironischen Text, pfiffen, klatschten und sangen den Refrain mit, der lautet: „und du warst so ein hübsches Kind“.

     
 
Danach griffen Annette und Ingo zu ihren Akkordeons und Christian begleitete sie auf der Gitarre. Nun wurden Shantys gesungen und jede und jeder durfte sich sein Favoritenlied wünschen. Es war einfach ein tolles Fest. Die letzten verließen den Saal nach sieben Stunden. Ja, die Feiern des Chores sind spitzenmäßig und tragen einiges zu dem riesigen Zusammenhalt des Chores bei. Die Weihnachtsfeier im Dezember kann kommen und wird von allen schon sehnlichst erwartet.
 
 
 

Fondsnet feiert auf der Passat

Fondsnet zählt mit mehr als 1.600 angeschlossenen Partnern zu einem der führenden Infrastrukturdienstleister für unabhängige Finanz- und Versicherungsvermittler in Deutschland. Der Wahlspruch der Firma ist ein Satz des Philosophen Schopenhauers: „Wenn es überhaupt ein Rezept für den Erfolg gibt, besteht er darin, sich in die Lage anderer Menschen zu versetzen.“
   
In Zusammenarbeit mit dem „Slow Down Hotel“ auf dem Priwall, erhielt der Travemünder Shantychor den Auftrag, über 180 MitarbeiterInnen von Fondsnet auf der Passat zu begrüßen, und den Abend mit Shantys und Seemannsliedern auf dem Traditionssegler zu unterhalten. Und das gelang hervorragend. Auch Dank der Ersatzchorleiterin, Annette Ruch, die trotzt ihres Spiels auf dem Akkordeon, den Chor sicher führte. Der Travemünder Shantychor machte sich den Wahlspruch von Fondsnet zu Eigen und versetzte die Gäste in eine völlig andere Welt. In die Welt der Seeleute. Die Lieder des Chores und der Combo gingen sofort in die Beine und Arme der Gäste. Es wurde geklatscht und geschunkelt und viele der Lieder wurden mitgesungen. Alle Anwesenden wurden von dem hervorragenden Service des Slow Down Hotels mit gekühlten Getränken versorgt und mit einer großen Auswahl an Knabbereien. Ein wunderschöner sommerlicher Abend nahm auf der Passat seinen Anfang, bevor nach einer guten Stunde es weiter zum Abendessen ging. Aber nicht, ohne dass der den verhinderten Chorleiter Christian von Seebeck vertretende Sangesbruder Karl – Friedrich Lihra, den Gästen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel wünschte und dass Fondsnet alle Stürme, die auf die Firma zukommen, heil überstehen möge und immer erfolgreich in den sicheren Hafen einlaufen könne.
Der Auftritt des Travemünder Shantychores wurde, für alle die dabei waren, zu einem unvergesslichen Erlebnis.




 

Rosenhof in Travemünde feiert 30. Geburtstag

 
Am 18. August war es soweit. Der Travemünder Shantychor unter der Leitung von Christian von Seebeck trat zur Geburtstagsfeier im wunderschönen Innenhof der Seniorenanlage auf dem Travemünder Priwall auf. In den 410 Apartments leben derzeit 538 BewohnerInnen und fast alle hatten sich zum Geburtstag eingefunden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Anlage hatten fast 400 bequeme Sessel vor der improvisierte Bühne aufgestellt und alle waren belegt. Aber viele suchten sich auch im Schutz von Bäumen und Hecken ein Schattenplätzchen, denn die Sonne feierte mit. Sie strahlte von einem wolkenlosen Himmel auf die Festgesellschaft. Und das Servicepersonal des Rosenhofs hatte alle Hände voll zu tun, um jedermann mit einem kühlen Glas Sekt zu versorgen.
Nachdem die Jungs vom Shantychor das Fest mit einigen Seemannsliedern eröffnet hatten, gab es eine große Tombola mit vielen wertvollen Preisen. Der agile Beirat der Rosenhofbewohner hatte diese von den Travemünder Geschäftsleuten besorgt. Als Glücksfee agierte die älteste Dame im Haus. Sie zog die Preise mit ihren 102 Jahren souverän und ließ sich sogar vom Chef des Hauses, Reinhard Antrich, interviewen. Man merkte sichtlich, dass sie Freude daran hatte. Auch die Bewohnerinnen der ersten Stunde wurden mit einem wunderschönen Blumenstrauß geehrt. Danach ging es weiter mit dem Travemünder Shantychor der die versammelten über 20.000 Jahre zum Mitsingen und Mitschunkeln animierte. Ein freudiges Fest nahm seinen Verlauf. Der Travemünder Shantychor wünscht allen BewohnerInnen weiterhin viele schöne und glückliche Jahre im Rosenhof. Happy Birthday Rosenhof.

     


Hochzeit von Tina und Heinz  auf der „Passat“

 
 
Ja, das war wunderschön. Welch ein Rahmen für eine Hochzeit. Die Viermastbark „Passat“  hat als legendärer „Flying P-Liner“ die Welt entdeckt, allen Stürmen getrotzt und dabei 39 Mal das Kap Horn umrundet. Nun liegt sie fest vertäut im Travemünder Passathafen.
 
Das sind doch die besten Voraussetzungen für eine glückliche Ehe. Das Brautpaar ist in den Hafen der Ehe eingelaufen und wir alle wissen, dass es auch in einer glücklichen Ehe einmal einen Sturm geben kann. Die „Passat“ hat allen Stürmen widerstanden und ist immer wieder in den Heimathafen eingelaufen. Auch nach dem schweren Sturm 1957, als die Ladung über Bord ging und das Schiff mit 35 Grad Schlagseite den Nothafen Lissabon anläuft und schließlich aus eigener Kraft und unter Segeln Hamburg erreicht.
 
Solch eine glückliche Lebensreise wünscht der Travemünder Shantychor auch dem Brautpaar. Die beiden gaben sich auf der „Passat“ das „Ja-Wort“ für ihre Ehe und feierten danach ihre Hochzeit an Bord des heutigen Wahrzeichens der Stadt Travemünde. Der Shantychor sorgte auf dem Schiff für eine tolle Stimmung und brachte die Braut Tina sogar einmal zum Weinen. Und zwar in dem Augenblick, als die Jungs aus Travemünde das Lied „Halleluja“ von Leonard Cohen anstimmten. Dieses Lied ging Tina  an das Herz. Wunderschön. Die Hochzeitsfeier selbst war Klasse. Tolles Ambiente, nette Menschen an Bord, das Wetter spielte mit und die Tafel war festlich gedeckt. Der Travemünder Shantychor wünscht dem Brautpaar Tina und Heinz viele gemeinsame und glückliche Jahre. Das Versprechen, welches ein Chormitglied gab, nämlich zur Silberhochzeit wieder zu kommen, wird aber wohl kaum einzulösen sein. Denn viele Chormitglieder werden mit 90 oder knapp 100 Jahren wohl nicht mehr aktive Sänger sein. Obwohl, einigen könnte es durchaus gelingen. Schauen wir mal. Alles Gute, liebe Tina, lieber Heinz.

         
 



 
Das hatte der Travemünder Shantychor noch nicht erlebt

 
Ja, libbe Leudde (so spricht man hier bei uns), das hatten wir so nicht erwartet. Es ist Hochsaison in Timmendorfer Strand, der Ort ist voll, das Wetter ist blendend. Es ist ein Samstagabend im August 2022. Die Shantys aus Travemünde sagten sich schon vor dem Konzert: „das werden heute nicht viele Konzertbesucher werden. Die Leute genießen den Strand oder sitzen in Restaurants, Cafés oder Bistros bei immer noch 24 Grad um 20 Uhr.  Wenn mal 30 Leute kommen, sind das viele. Doch wir werden auch für die paar Zuhörer alles geben.“ Ja, das war die Einstellung des Chores. Auch der Chor selbst war ein wenig reduziert. Corona und Urlaub waren dafür verantwortlich, dass nur 14 Sänger, plus  4 Combomitglieder  und Chorleiter auf der Bühne standen.
 
Und dann kamen die ersten Meldungen aus dem Saal. Da sitzen nur ein paar Leute. Mehr als 30 werden das nicht. Die erste Enttäuschung machte sich dann doch breit. Pünktlich um 20 Uhr betraten die Jungs aus Travemünde den Konzertsaal und erlebten die erste Überraschung. Bis auf drei vier Plätze war das Haus ausverkauft. Volles Haus! Ein Wunder war geschehen. Und dann das zweite Wunder: Die Konzertbesucher waren wesentlich jünger als erwartet. Viele Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren waren gekommen. Ein drittes Wunder: Das Publikum war phantastisch. Auch die jüngeren kannten fast jeden Text der Lieder und sangen und schunkelten mit und der Chor wuchs über sich hinaus. Auf den Wogen des Publikums getragen wurde es ein phantastisches Konzert. Und das vierte Wunder: bei vielen Liedern standen die ZuhörerInnen auf, knipsten ihre Handylampen an und schwenkten sie im Takt der Musik. Vor allem auch bei den tollen Gitarrensoli im Stil von Jimmy Hendrix, die unser Chorleiter Christian von Seebeck, auf das Parkett legte. Ein wundervolles Publikum in Timmendorfer Strand erlebte einen herausragenden Abend mit dem Travemünder Shantychor. Davon werden alle noch lange zehren.

 

Sommerfest des Travemünder Shantychores

 
Petrus spielte mit. Es war ein lauer Samstagabend, an dem die Shantys mit ihren Damen das Sommerfest 2022 im Vereinshaus des Kleingartenverein Travemünde e.V., am Howingsbrook 30. Der Travemünder Shantychor darf dort auch an jedem Montag seine Chorproben abhalten, worüber die Jungs dem Kleingartenverein sehr dankbar sind.
 
                                                     
Um 17 Uhr traf sich nun der Shantychor mit seinem Damen auf dem wunderschönen Gelände zum Grillfest. Unter der Pergola war ein riesiger Grill aufgebaut, welchen dankenswerter Weise das Restaurant „Marina“ aus Travemünde zur Verfügung gestellt hatte. Viele der Shanty-Damen hatten Salate in großer Vielfalt zuhause hergestellt und mitgebracht. Der Festausschuss hatte die Grilladen eingekauft, ebenso für Getränke, vom Fassbier bis zum Prosecco, gesorgt. Vor dem Vereinshaus waren Tische und bequeme Stühle auf der Terrasse am Teich aufgebaut. Und so wurde es wieder einmal ein unbeschwertes Fest. Nach dem Essen griffen Annette und Ingo zu ihren Akkordeons und spielten auf. Und alle, auch die Damen, sangen aus vollem Herzen mit. Der Dank des Chores gilt den Shanty-Damen für die Salate, die alle superlecker waren, dem Festausschuss und den Männern am Grill. Aber vor allem auch Annette und ihren HelferInnen, die für einen tollen Service sorgten. Wir freuen uns heute schon auf unser Oktoberfest. Danke für einen tollen Tag.
         
Wonderful Timmendorfer Strand
 
Was war das schön! Am Donnerstag,  dem 16. Juni trat der Travemünder Shantychor wieder einmal im Konzertsaal Timmendorfs, der Rotunde, auf. Auf der Promenade hatten sich lange Schlangen gebildet, die das Konzert besuchen wollten. Schon 20 Minuten vor Beginn mussten mehr Stühle in den Saal getragen werden, denn die vorhandenen Plätze reichten nicht aus. Das Haus war ausverkauft, es ging keine Maus mehr hinein, denn zusätzliche Stehplätze durften aufgrund der Corona-Verordnung nicht vergeben werden. Aber auch so reichte es gerade. Pünktlich um 20 Uhr begann ein wunderbares Konzert.
 
Die Gäste waren in Hochform. Schon nach dem ersten Lied wurde nicht nur geklatscht, sondern auch Jubelrufe waren zu hören. Es wurde ein für Besucherinnen und Besucher, aber auch für den Chor und die Combo, unvergesslich schöner Abend. Ja, schon kurz nach Beendigung, erreichte den Chor eine Whats App eines Zuhörers aus Niedersachsen: „Das war ein tolles Erlebnis“. Ja, auch für den Travemünder Shantychor war dieses wunderbare Publikum ein tolles Erlebnis. Die Jungs aus Travemünde wussten wieder einmal, für was sie jeden Montag in die Chorprobe gehen und üben, üben, üben. Timmendorf, es hat  wieder einmal Spaß gemacht.

    
Hören Sie mal rein wie die Zuschauer begeistert waren (Audiodatei):
DRK Seniorenwohnanlage Claudiushof in Reinfeld

  

 
Im Claudiushof gibt es eine lebendige Nachbarschaft. Jeder für sich und doch nie einsam, so lautet das Motto dort. Insgesamt beherbergt der Claudiushof 116 seniorengerechte Wohnungen. Großzügig gestaltete Gemeinschaftsräume stehen für vielfältige Aktivitäten zur Verfügung. Und auch der Innenhof der Wohnanlage ist wunderschön angelegt.
 
Auf Einladung der Leitung der Wohnanlage gastierte am Freitag, dem 10. Juni 2022 der Travemünder Shantychor im Außenbereich. Die Bewohner hatten sich dort alle zu Kaffee und Kuchen versammelt und warteten gespannt auf den Auftritt des Chores. Leider war an diesem Tag der Chorleiter und übliche Moderator Christian von Seebeck verhindert. Aber niemand im Chor wollte die Senioren enttäuschen und den Auftritt absagen. Annette Ruch, eine hervorragende Akkordeonistin des Chores, erklärte sich darum auch bereit, den Chor an diesem Tag zu führen und die Einsätze zu geben. Auch ein Moderator war schnell gefunden, denn Basssänger K.-F. Lihra übernahm diesen Part für den verhinderten Chorleiter. Beide erfüllten ihre Aufgaben zur Zufriedenheit aller und es war kaum zu merken, dass das wichtigste Mitglied des Chores nicht anwesend war.
 
Das Konzert war in 4 Blöcke unterteilt. Bevor die Reise losgeht beinhaltete Lieder wie: „Nimm mich mit Kapitän, auf die Reise“ oder auch „Junge, komm bald wieder“. Im zweiten Liederblock war man unterwegs mit dem „Hamburger Veermaster“ oder lag vor „Madagaskar“. Nach einer Pause  ging es dann mit Liedern über die Bordgetränke weiter. Die Jungs sangen vom „Rum auf Jamaika“ oder „das schmeißt doch einen Seemann nicht gleich um“ und im vierten Konzertteil war man zurück im Hafen und besang „schön ist die Liebe im Hafen“ und „die Kneipe am Moor“. Aber für die Senioren erklang auch „Lilly Marleen“. Und der Chor verabschiedete sich dann mit den „Capri Fischern“ und „einmal noch nach Bombay“.
 
Es war ein gelungener Nachmittag und die Gäste sparten nicht mit Applaus. Auch wurden Wünsche offenbar, dass der Travemünder Shantychor doch bitte bald einmal wieder kommen solle. Vielleicht ist das ja auch in absehbarer Zeit möglich. Auf jeden Fall, hatten die Jungs aus Travemünde ein dankbares Publikum und mit Annette Ruch eine tolle „Ersatzchorleiterin“.

Marina Travemünde



 
Das Restaurant „Marina“ an der neuen Promenade in Travemünde hatte die Jungs vom Travemünder Shantychor am Pfingstmontag für ein Konzert verpflichtet. Das Wetter spielte mit, die Sonne schien und eine leichte Brise wehte über Promenade und die riesige Terrasse. Kein Platz war frei und auch auf den öffentlichen Flächen standen die Menschen dicht gedrängt und lauschten den Shantys, Seemannsliedern und auch den modernen Stücken aus dem Schlager-Genre. Schnell schlugen die Wogen der Begeisterung hoch, viele sangen die Lieder mit, andere wiegten sich im Takt der Musik. Höhepunkt aber war, als Chorleiter Christian von Seebeck sich seine E-Gitarre nahm und das altbekannte Lied „Rolling Home“, im Stil von einst Jimmy Hendrix, zusammen mit den Travemünder Jungs präsentierte. Ein Shanty als Rockmusik? Konnte es so etwas geben? Ja, es gab es. Chorleiter, Combo und Chor rockten um die Wette und die Zuhörer jubelten. Auf einmal spürten auch die älteren Herrschaften ihr Alter nicht mehr und fühlten sich in ihre Jugendzeit zurückversetzt. Ja, war die übereinstimmende Meinung, so präsentiert, bleibt die Shantymusik ewig jung. Pfingsten in Travemünde, das hatte etwas. Wer dabei war, wurde glücklich und wird diese Konzerte des Travemünder Shantychores so schnell nicht vergessen.
 

Seebad Kulturfestival Travemünde

     

 
Am Samstag vor Pfingsten war es soweit. Das Ostseebad Travemünde weihte mit dem Seebad Kulturfestival die neue Travepromende ein. Entlang der Promenade gab es viele Stände und Buden. Alles war festlich geschmückt, Fahnen flatterten im Wind und die Menschen flanierten auf dem neuen Prachtstück.
 
An der Überseebrücke 1 hatte der historische Lotsenschoner „Atlanta“ festgemacht. Das im Jahr 1901 vom Stapel gelaufene Segelschiff hat eine Segelfläche von 334,0 qm und 19 Kojen. Insgesamt können einschl. Besatzung 65 Personen an Bord mitgenommen werden. Vor diesem großen 2-Mast Segler hatte der Travemünder Shantychor auf der Überseebrücke 1 seinen Platz eingenommen. Die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH(LTH) hatte den Travemünder Shantychor für den Pfingstsamstag engagiert. Pünktlich um 14 Uhr begann das zweistündige Konzert vor der Atlanta. Die Menschen lauschten den Klängen der Combo und des Chores. Schnell ließen sie sich am Promenadenufer nieder, standen dicht gedrängte auf der Promenade und bevölkerten die Überseebrücke. Und die Sonne strahlte mit den Gesichtern um die Wette. Dieser Samstagnachmittag wurde für alle, die dabei waren, zu einem wunderbaren Erlebnis. Niemand ging nach Hause.  Auch während der 15minütigen Konzertpause verließen die Gäste nicht ihre Plätze. Es war wirklich toll zu erleben, wie der Chorleiter Christian von Seebeck mit seiner Moderation die Menschen fesselte, die Begeisterung, mit der er die Shantys dirigierte und auch die Combo mitriss. Und auch die Seefest-Agentur schrieb hinterher dem 1. Vorsitzenden des Travemünder Shantychores „Lieber Herr …, den Gästen und der Crew der Atlanta hat es super gefallen. Danke.“ Auch solche Statements motivieren den Chor immer wieder, alles für seine Gäste zu geben.  
  



Konzert in der Strandhalle Grömitz

             
                                   
 
Am 30. Mai 2022 gastierte der Travemünder Shantychor auf Einladung des Tourismus Service Grömitz in der dortigen Strandhalle an der Promenade. Die Veranstaltungshalle war fast ausgebucht und es gab kaum noch freie Plätze im Saal. Pünktlich um 20 Uhr begann das Konzert.
 
Die Travemünder stachen mit den Gäste auf ihrem Musikdampfer in See, fuhren von der Ostsee in die Nordsee und von dort weiter auf  die Weltmeere. Zwischendurch wurden einzelne Häfen angefahren. Ob nun Hamburg oder Bombay. Es ging zu den Girls nach Trinidad und auch der Rum aus Jamaika wurde getrunken. Nachdem man auch die Capri Fischer besucht hatte, ging es zum Schluss in die Kneipe am Moor um dort einen gebührenden Abschluss zu feiern.
 
Die Gäste in Grömitz waren begeistert und sangen und schunkelten viele der Lieder mit. Am Ende des zweistündigen Konzerts musste der Travemünder Shantychor noch viele Zugaben geben, bevor es nach Hause ging. Ein rundum gelungenes Konzert war es auch für den Tourismus Service, denn die Mail, die den Chor von dort erreichte, sagte u.a.: „Ihr Auftritt hat uns sehr gut gefallen und auch bei den Gästen kam er super an.“



Hochzeit von Alexandra und Marko

              

 
Am Samstag, dem 28. Mai 2022, feierten Alexandra und Marko ihre Trauung im Restaurant „Heimathafen“ an der Wakenitz in Lübeck. Dieser besondere Tag, so hatten es sich die beiden gewünscht, sollte der schönste Tag in ihrem bisherigen Leben werden. Und so hatten sie ihn auch geplant. Da die beiden Fans des Travemünder Shantychores sind, hatten sie sich gewünscht, dass die  Jungs aus Travemünde das Fest musikalisch begleiten sollten.
 
Schon die Ankunft des Brautpaares war besonders. Nicht mit einer Limousine, nicht mit einer Pferdekutsche, nein, die beiden kamen im weißen Hochzeitskleid und edlem Hochzeitsanzug mit dem Boot über die Wakenitz angefahren und landeten am Steg des Restaurants an. Und die Shantys hatten sich etwas ganz besonderes dazu einfallen lassen. Ein Mitglied des Chores hatte für die beiden das Lied: „Ein Schiff wird kommen“ umgetextet. Und zwar so, dass es auch das Kennenlernen der beiden wiedergab. Während sich die beiden der Hochzeitsgesellschaft mit dem Boot näherten, sang der Travemünder Shantychor: „Ein Boot wird kommen und das bringt mir den einen, den ich so lieb wie keinen und der mich glücklich macht.“
 
Die Hochzeit wurde zu einem rauschenden Fest und der Chor gab sein Bestes. Das Hochzeitspaar bekam eine wunderschöne Trauung im „Heimathafen“, der Chor wurde auf das Beste bewirtet und alle waren rundum glücklich. Die Jungs aus Travemünde wünschen dem Brautpaar viele, viele glückliche Jahre miteinander. In guten, wie in schlechten Zeiten. Bleibt glücklich.
Video vom Seebadkulturfestival Travemünde


 
 
Weltfischbrötchentage an der Ostsee
 
Am 07. Und 08. Mai 2022 wurde an der Ostseeküste wieder der Weltfischbrötchentag gefeiert. Es gehört zum Norden wie Deich und Dünung, wie Ebbe und Flut: das Fischbrötchen! An der Küste sind sie Kult – frische knusprige Brötchen, fein belegt mit Aal, Makrele, Matjes, Lachs oder Bismarckhering! Bei den Weltfischbrötchentagen an Schleswig-Holsteins Ostseeküste dreht sich alles um die köstliche maritime Delikatesse. Sie sind frisch und knusprig und schmecken nach Urlaub am Meer – Fischbrötchen sind Kult und so beliebt, dass ihnen an der Ostsee sogar ein ganzer Tag gewidmet wird.

 
 
Travemünde, der 07. Mai 2022
     


 
Seit Wochen herrschte gutes, sonniges Wetter vor. Aber ausgerechnet am Samstag zum Weltfischbrötchentag verschwand die Sonne hinter den Regenwolken. Das war wirklich schade. Um 15 Uhr hatte die Restaurantkette „Gosch Sylt“ zum Konzert mit dem Travemünder Shantychor auf dem Vorplatz des Restaurants in Travemünde eingeladen. Viele Gäste waren gekommen. Jeder Platz auf der Terrasse war besetzt und in der Fußgängerzone „Vorderreihe“ standen die Zuhörerinnen und Zuhörer dicht gedrängt. Leider setzte nach einer Stunde dann der Nieselregen ein.
 
Der Travemünder Shantychor versuchte alles, um die Stimmung hoch zu halten, aber trotzdem wurde es nicht das Konzert, was man sich vorgestellt hatte. Die verbliebenden Gäste waren trotzdem zufrieden, wurden von den Travemünder Jungs mitgerissen und fanden viele lobende Worte für  Combo und Chor nach dem Konzert. Schade nur, dass das Wetter nicht wirklich mitgespielt hatte.

 
 
 
Grömitz, der 08. Mai 2022


 
Am Muttertag strahlte die Sonne von einem blauen Himmel auf den Seebrückenvorplatz in Grömitz. Überall waren Stände und Verkaufswagen aufgestellt an denen es leckere Fischbrötchen, Getränke und viele andere Dinge mehr gab. Auch die DGzRS war mit einem Stand vertreten, ebenso die Tourist Information von Grömitz. Am Stirnende hatte die Gemeinde eine große Bühne aufgebaut auf der mehrere Künstler auftraten. Von 13:15 Uhr bis 15:15 Uhr auch der Travemünder Shantychor. Viele hundert Menschen (vielleicht sogar 1000?),  hatten auf den Festzeltgarnituren Platz genommen und wollten die Jungs aus Travemünde hören. Eine wunderbare Stimmung herrschte vor.
 
Und dann war es so weit. Die Shantys gingen auf die Bühne, vorerst ohne ihren Chorleiter Christian von Seebeck, denn der steckte noch auf der Autobahn im Stau. Aber die Akkordeonistin der Combo, Annette Ruch, vertrat ihn bei den ersten drei Liedern hervorragend und hatte den Chor im Griff. Nach den „Ostseewellen“, dem „Gorch Fock Lied“  und „an der Nordseeküste“  war dann auch der Chef des Chores eingetroffen und übernahm in gewohnt souveräner Manier den Chor.
 
 
Die vielen, vielen hundert Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten ein tolles Konzert. Begeistert wurde mitgesungen, mitgeklatscht und der Shantychor wurde von den Gästen in ungeahnte Höhen getragen. Man merkte den Jungs an, wieviel Spaß sie hatten. Und sie ließen sich nicht lumpen. Sie sorgten dafür, dass das Publikum sich verwundert die Ohren rieb. Denn der Chorleiter hatte seine E-Gitarre mitgebracht und spielte diese wie einst Jimmy Hendrix in besten Tagen zu den Shantys „Rolling home“ und „Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren“. Diese Lieder trug der Travemünder Shantychor dann auch in einer Rockversion vor. Begeisterungsstürme wurden entfacht. Das hatte wohl kaum jemand geglaubt, dass ein Shantychor auch rockig singen kann. Der Kommentar eines Gastes an der Konzertbühne war dann: „Jungs, ihr seid wirklich keine älteren Herren. Ihr seid jung. Das war Klasse. Ich habe mich an meine Jugend erinnert. Danke dafür.“ Kann es ein schöneres Lob geben? Aber auch die Tourismusverwaltung von Grömitz schrieb am nächsten Tag an den Chor: „Ihr Auftritt hat uns sehr gut gefallen und kam auch bei den Gästen super an.“
 
Als Resümee bleibt festzuhalten: Zwei ganz unterschiedliche Weltfischbrötchentage. Einer etwas feuchter, einer wunderbar sonnig. Aber an beiden Tagen verließen zufriedene Zuhörerinnen und Zuhörer die Konzerte des Travemünder Shantychores.  Die Combo und die Jungs fuhren glücklich nach Hause.

     






 
 
 
 
 
Volles Haus in der Rotunde in Timmendorfer Strand
 
Am 05. Mai 2022 war es wieder einmal soweit.  Das erste Konzert in Timmendorf stand an. Die Spannung stieg schon einige Tage vorher an. Sind schon genügend Gäste im Ort? Wenn ja, werden sie auch kommen oder durch Corona noch so vorsichtig sein, dass sie auf einen Konzertbesuch verzichten? Denn die Angst vor der Ansteckung in Innenräumen ist ja noch vorhanden. Aus diesem Grund hatte man von der Gemeinde die Bestuhlung auch auf großen Abstand gestellt. 80 Stühle waren im Rund der Rotunde, obwohl eigentlich Platz für 130 da wäre.
 
Pünktlich um 19:30 Uhr wurden die Türen geöffnet. Und die Gäste kamen, der Konzertraum füllte sich immer mehr. Die Stühle reichten nicht mehr aus und 20 weitere wurden gestellt. Pünktlich um 20 Uhr begann das Konzert und kein Platz blieb leer. Für den Travemünder Shantychor war das wunderbar. Die Sänger und die Combo liefen zur Hochform auf und nahmen das Publikum mit auf eine wunderbare Reise über die Weltmeere. Aber nicht, ohne vorher mit allen Zuhörerinnen und Zuhörern gemeinsam das Lied „Der Mai ist gekommen“ gesungen zu haben.
 
Es wurde ein begeisterter Abend und das Publikum schunkelte, klatschte und sang mit. Es war für alle Beteiligten ein wunderschöner Abend. Zum Schluss forderten die Gäste lauthals Zugabe, die der Travemünder Shantychor auch gern erfüllte. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht verließen gegen 22 Uhr alle die Rotunde. Ein gelungenes Konzert war zu Ende. Aber es war erst der Anfang einer hoffentlich noch schönen Konzertsaison.


Spendenübergabe in Travemünde

 
 
Der Travemünder Shantychor übergab dem Haus der Jugend Travemünde e.V. , am Freitag, dem 11. März 2022, einen Umschlag mit spontan bei den Mitgliedern des Shantychores gesammelten 300 € für die Aktion

 
 Hilfe für die Ukraine

 
Die Shantys aus Travemünde hatten am Montag auf einer internen Besprechung ganz spontan in ihre Portemonnaies gegriffen und der Vorstand erhöhte die Summe dann auf 300 € aus der Vereinskasse. Den Umschlag mit dem Bargeld übergab der 1. Vorsitzende des Travemünder Shantychores, Klaus – Dieter Kärst, dann an die 1. Vorsitzenden  des „Haus der Jugend“, Christine Jaacks-Mirow und dem Initiator der Aktion, Kai Lüdicke.  Die Spende wurde mit großer Freude entgegengenommen.


 
 
Auf dem Bild zu sehen sind von links nach rechts:
 
Klaus – Dieter Kärst, Shantychor, Christine Jaacks-Mirow, 1. Vorsitzende Haus der Jugend, Kai Lüdicke, Initiator der Aktion und Beisitzer Haus der Jugend, Brigitte Braasch, Kassenwartin Haus der Jugend und Vivien Prahl, stellvertretende Leitung Haus der Jugend.


 
Musik für den Frieden -Update- Erreichte Spendensumme von 5405,07€!



 
Am Samstag, dem 12. März 2022, hatten die „Diakonie Katastrophenhilfe“ und der Gospelchor „Lost and Found“ innerhalb von wenigen Tagen im Travemünder Brügmanngarten  ein Konzert organisiert, um den Menschen zu helfen, die sich auf der Flucht aus der Ukraine befinden, oder dort im Bomben-und Granatenhagel ausharren müssen.

 
Wer die Bilder aus dem Krieg in der Ukraine sieht, müsste völlig gefühllos sein, wenn er nicht den Impuls hätte, sofort alles Erdenkliche zu unternehmen, damit diese sinnlose Orgie an Gewalt endlich aufhört und den Menschen dort geholfen wird. Und darum haben sich die Verantwortlichen der Diakonie und der Gospelchor Travemünde an die Arbeit gemacht und diesen ergreifenden Nachmittag auf die Beine gestellt. Auf die Anfrage des Orga-Teams hatten sich ganz spontan der Travemünder Shantychor, der gemischte Chor Travemünde, die Kantorei der evangelischen Kirche St. Lorenz mit den „Klang Kids“, Pfefferminz Unplugged  und der Shantychor Möwenschiet aus Lübeck bereiterklärt, das Konzert ohne Gage zu bestreiten.
 
Auch Petrus spielte mit. Die Sonne schien von einem wolkenlosen Himmel. Und so hatten sich auch hunderte Travemünder und Gäste zum Start um 14 Uhr in Brügmanngarten am Strand eingefunden. Frau Pastorin Möller aus Travemünde sprach einige Worte zum Thema und kam auch immer wieder zwischen den einzelnen Liedern der Kantorei ans Mikrofon. Um 15 Uhr war es dann für den Travemünder Shantychor so weit. Der Auftritt begann. Chorleiter Christian von Seebeck dirigierte das erste Lied und übergab dann das Mikro an Chormitglied Karl – Friedrich Lihra, der für den Travemünder Shantychor die Moderation übernommen hatte. In bewegenden Worten schilderte er noch einmal die Situation im Kriegsgebiet und was es für uns alle bedeutet, hier in einem freien und demokratischen Land leben zu dürfen.
 
Als nächster Chor trat der Gemischte Chor Travemünde auf und danach gab der Lübecker Shantychor noch einmal einen rund einstündigen Nachschlag. Das Publikum war von allen Darbietungen begeistert und die Spendenboxen, die einige Mitglieder des Gospelchores herumreichten, füllten sich zusehends mit Scheinen.
 
Aber das Bewegende stand allen noch bevor. Zum Abschluss des Konzerts „Musik für den Frieden“ traf auch die Band Pfefferminz Unplugged auf der Bühne ein. Sie hatte auf dem Marktplatz von Travemünde das Konzert bestritten. Frau Pastorin Möller sprach zum Abschluss ein Friedensgebet mit anschließendem „Vater Unser“, was alle tief berührte. So sah man bei einigen die Tränen kullern. Alle Mitglieder der aufgetretenen Chöre und die Musiker der Gruppe Unplugged sangen und spielten nun gemeinsam das große Finale. Als erstes das Lied „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen und danach von John Lennon „Imagine“. Damit wurde ein zu Herzen gehendes Benefizkonzert beendet. Der Dank gilt allen Beteiligten und vor allem den vielen hundert Spendern, die die Sammelboxen reichlich füllten.

Die Spendenbereitschaft war groß: Die Spendensumme beläuft sich auf 5.405,07 Euro und kommt der »Diakonie Katastrophenhilfe« zugute.

Travemünde, 15.03.2020
Musik für den Frieden

 
In der Ukraine findet ein barbarischer Angriffskrieg statt. Die russische Armee ist in das Land eingedrungen. Bomben und Granaten fallen auf die Städte und Menschen. Millionen Ukrainer befinden sich auf der Flucht. Frauen, Kinder und Mütter müssen sich von ihren Männern, Vätern und Söhnen verabschieden, die das Land mit der Waffe in der Hand verteidigen. Unendliches Leid geschieht. Niemand kann sagen, ob man sich wiedersehen wird. Die Frauen und Kinder müssen weiter, auch zu uns nach Deutschland, in eine ungewisse Zukunft.
 
Der Pop und Gospelchor „Lost and Found“ aus Travemünde und die „Diakonie Katastrophenhilfe“  möchten gemeinsam mit den Kulturschaffenden aus Travemünde und Umgebung einen Schritt aus der Ohnmacht heraustreten und ein musikalisches Zeichen für den Frieden setzen. Der Travemünder Shantychor hat sich ganz spontan dazu entschieden, sich daran zu beteiligen.
 
Am Samstag, dem 12.03.2022 treten verschiedene Künstler und Chöre  zwischen dem Atlantic Grand Hotel und dem Fährplatz in Travemünde auf. Jeweils in einem Zeitfenster von ca. 3 Stunden. Der Travemünder Shantychor wird am Samstag ein Konzert in Brügmanngarten in der Zeit zwischen 15 und 16 Uhr geben. Während der Darbietung werden Spenden für die „Diakonie Katastrophenhilfe“ gesammelt, die dann den Menschen aus der Ukraine zugutekommen. Gegen 17 Uhr ist am Samstag dann ein gemeinsames Abschluss-Singen auf dem Kirchplatz St. Lorenz oder evtl. Brügmannsgarten geplant. Auf den Ort wird während der Veranstaltung noch hingewiesen. Angedacht für dieses gemeinsame Singen sind die Lieder „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen und „Imagine“ von John Lennon. Beendet wird die Veranstaltung dann von Frau Pastorin Möller.


 
Wir rufen hiermit alle Freundinnen, Freunde und Fans des Travemünder Shantychores auf,
 
 
am Samstag, dem 12.03.22 um 15 Uhr in den Brügmanngarten
 
 
zu kommen und Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu bekunden und mit den Spenden zu helfen.


Verspäteter Neujahrsempfang

 
Auch dieses Jahr fand der traditionelle Neujahrsempfang des Travemünder Shantychores, wenn auch coronabedingt verspätet, statt. Die Mitglieder des Shantychores trafen sich im Vereinshaus der Travemünder Kleingartenkolonie im Jahr 2022 zum ersten Mal wieder. Corona hatte bis zu diesem Tag die Chorprooben verhindert. Darum freuten sich alle umso mehr, dass man sich beim traditionellen Glühwein, Salaten und Würstchen, wieder miteinander reden konnte. Und es gab viel zu erzählen.            
 
Der 1. Vorsitzende, Klaus Dieter Kärst, begrüßte den fast vollständig versammelten Chor und die ebenfalls anwesende Combo, in einer kurzen Ansprache. Danach eröffnete Chormitglied Robert Stern, der für die Ausrichtung verantwortlich war, Speis und Trank. Der gute Engel des Chores, Akkordeonspielerin Annette Ruch, hatte mal wieder alles im Griff. Sie bereitete die Würstchen zu und übernahm selbstlos den Service dafür. Schon einen Tag vorher hatte sie riesige Mengen Nudelsalat zubereitet und ihre Mutter, Frau Meier, hatte Kiloweise Kartoffeln geschält und einen wunderbar leckeren Kartoffelsalat daraus gemacht. Der Dank des Chores gilt den beiden Frauen und kommt von Herzen.
 
Die Gespräche wogten anschließend hin und her. Die schwierige politische Lage mit dem Krieg in der Ukraine war ebenso Thema, wie die neuesten Nachrichten aus Travemünde oder der Lübecker Bucht. Dann kehrte noch einmal Ruhe ein, denn der 1. Vorsitzende sprach die bisher fixen Konzerte und Konzertorte der Saison 2022 an. Bisher sind 17 Termine fest und weitere 5 stehen kurz vor dem Abschluss. Viele davon im eigenen Ostseebad Travemünde, aber auch sechs in Timmendorfer Strand und auch in Grömitz, Lübeck, Niendorf.
 
Ein kurzweiliger Nachmittag endete nach einigen Stunden Zusammensein in großer Harmonie. Jeder freute sich auf die nächste Chorprobe.

Travemünde, 01.03.2022


                         
Wonderful Christmas

 
Am 18. Dezember 2021 war es wieder so weit. Pünktlich um 17 Uhr öffnete sich die 18. Tür des Timmendorfer Adventskalenders. Erwartungsvoll hatten sich viele, viele Timmendorfer Bürgerinnen und Bürger und Gäste des Ostseebades vor dem alten Rathaus auf dem Timmendorfer Platz versammelt.
                                                       
 
 
Der Tannenbaum in der Mitte des Platzes strahlte mit den 150.000 Lichtern in den Bäumen um die Wette. Ebenso festlich erstrahlte die umliegende Gastronomie. Und dann war es soweit. Eine Auswahl von Sängern des Travemünder Shantychores und des Shantychores Timmendorfer Strand sangen unter der Leitung des gemeinsamen Chorleiters, Christian von Seebeck, traditionelle Weihnachtslieder, wie „O du fröhliche“ und „leise rieselt der Schnee“. Aber auch die maritime Weihnacht kam mit „Sankt Niklas war ein Seemann“ nicht zu kurz. Und die Kinder freuten sich über „Rudolph, the red- nosed Reindeer“. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer sangen alle Lieder begeistert und manche auch andächtig, mit.

 
 
 
 
Die TSNT hatte an diesem Samstag vor dem 4. Advent mit der Auswahl der Shantychöre wieder einmal alles richtig gemacht. Vorweihnachtliche Stimmung hatte sich in den Herzen der Timmendorfer und der Gäste des Ortes breit gemacht. Viele gingen danach, angetan mit Vorweihnachtsfreude, noch einen Glühwein in den Lokalen am Timmendorfer Platz trinken. Welch eine wundervolle Weihnachtszeit.

Timmendorfer Strand, 18.12.2021
 

Glühwein macht die Wangen rot
 
Ja, das hatten sich alle Beteiligten eigentlich anders vorgestellt. Am 2. Advent sollte es auf dem Platz vor der Seglermesse auf dem Priwall in Travemünde einen Nikolausmarkt geben. Wir alle hatten uns auf viele schöne Stände, gutgelaunte Besucher und leckere Bratwurst und andere Köstlichkeiten vom Grill gefreut. Dazu sollte der Travemünder Shantychor ein zweistündiges weihnachtliches Konzert geben.
 
Und dann das. Petrus hatte etwas dagegen. Er ließ es den ganzen Tag über regnen und wenn es hoch kam, schüttete er ein paar Schneeflocken dazu. Und das bei Temperaturen von 1 bis 2 Grad plus. Alles wurde sofort wieder zu Wasser. Und das lockte selbstverständlich kaum jemanden hinter dem Ofen hervor. So gab es auch nur einen Stand, der mit unter einen der riesigen „Sonnenschirme“ der Seglermesse  gekrochen war. Die Shantys standen zwar fast trocken unter einem aufgebauten Zelt, bibberten sich aber die Seele aus dem Leib. Es war einfach ungemütlich und das drückte auch auf die gesangliche Leistung. Der Chor brachte wirklich in diesem Fall einmal keine Höchstleistung, die die Konzertbesucher sonst gewohnt sind. Trotzdem, der Chor hielt die zwei Stunden durch und die wenigen Gäste ließen es auch am Beifall nicht fehlen. Weihnachtslieder und Shantys wechselten sich ab und es kam doch noch ein wenig weihnachtliche Stimmung auf.  
 
Natürlich trug auch der leckere Glühwein dazu bei und die Grillagen, die der Chefkoch der Seglermesse eigenhändig am Outdor-Grill zubereitete. Auch die durchgefrorenen Männer des Travemünder Shantychores ließen es sich nach dem Konzert schmecken und die Wangen wurden nach einem oder zwei Becher Glühwein wieder rot. Selbst die Betreiberin des einzigen Standes auf dem Platz war mit dem Verkaufserlös zufrieden und das letzte Konzert im Jahr 2021 auf dem Priwall fand noch ein versöhnliches Ende. Trotz miesem Wetter und wenigen Zuhörern.












Travemünde, 05.12.2021


                                                              
Riesige Freude im „Rosenhof“ Travemünde
 
Am Freitag, dem 26. November 2021 brachte der Travemünder Shantychor große Freude in die Seniorenwohnanlage Rosenhof auf dem Priwall. Eine Bewohnerin feierte an diesem Tag im Kreis ihrer Familie den 101. Geburtstag bei guter körperlicher und geistiger Gesundheit. Die Kinder hatten den Travemünder Shantychor engagiert um der Mutter eine musikalische Überraschung zu bieten.

 
Pünktlich um 11 Uhr am Vormittag hatten sich Combo und Chor im Innenhof der Wohnanlage aufgebaut und los ging es. Das Geburtstagskind stand mit der Familie auf dem Balkon und lauschte erst einmal den musikalischen Glückwünschen. Happy Birthday, schallte es ihr entgegen. Danach gab es eine musikalische Weltreise auf den Weltmeeren. Bei „Rum aus Jamaika“ und „auf der Reeperbahn“ tanzte das muntere Geburtstagskind sogar auf dem Balkon. Und „Lilli Marleen“ sang sie sogar textsicher mit. Nach 30 Minuten sangen zum Abschluss alle Familienmitglieder auf dem Balkon mit dem Shantychor gemeinsam „Oh du fröhliche“. Diesen Geburtstag werden die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnanlage, die an Ihren Fenstern und in den geöffneten Türen gestanden hatten, so schnell nicht vergessen. Und auch den Mitgliedern des Travemünder Shantychores ist es eine Freunde gewesen, dieses Fest mit gestalten zu dürfen.

Travemünde, 26.11.2021


 
Travemünder Shantychor verzaubert Timmendorfer Strand
 
Das letzte Saison-Konzert des Travemünder Shantychores in Timmendorfer Strand fand am Samstag, dem 30. Oktober 2021 statt. Die Rotunde war, für die Nachsaison, gut besucht. Wenn auch nicht ausverkauft. Aber die Zuhörerinnen und Zuhörer, die gekommen waren, hatten es nicht bereut. Passend zum „Indian Summer“ im Timmendorfer Strandpark, der die Blätter an den Bäumen bunt gefärbt hatte, verzauberten die Shantys die Konzertbesucher.
 
Die Männer aus Travemünde rissen die Gäste zu Beifallstürmen hin. Während des Konzertes ging die „Post ab“. Es wurde gesungen und geschunkelt. Und fein war es auch, denn Chorleiter Christian von Seebeck, hatte sich zum Konzertabschluss richtig schick gemacht. Schwarzer Anzug, weißes Hemd und schwarze Fliege! Das hatten die Travemünder Jungs so auch noch nicht von ihrem Chef erlebt. Vielleicht lag es auch daran, dass jeder über sich hinauswuchs. Und die Combo war ebenfalls Spitzenklasse. Die drei Gitarren und die beiden Akkordeons begleiteten den Shantychor gekonnt. Mal laut, mal sanft. Je nachdem, was das Lied erforderte. Am Schluss des Konzerts forderte das Publikum lautstark und im Stehen, eine Zugabe nach der anderen. Ein wunderschöner Schlusspunkt zum Ende der Konzertsaison des Shantychores aus Travemünde. Jetzt folgen in Travemünde noch zwei öffentliche Weihnachtskonzerte und eines in der Seniorenresidenz „Rosenhof“ auf dem Priwall. Der Travemünder Shantychor bedankt sich bei all seinen Zuhörerinnen und Zuhörern für eine doch noch erfolgreich abgeschlossene Saison im Corona-Jahr 2021. Die Shantys freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen in der Saison 2022 und wünschen all ihren Fans  eine wunderschöne Advents- und Weihnachtszeit.



 
Timmendorfer Strand, 30.10.2021



O’zapft is!
 
Was war das wieder schön! Der Travemünder Shantychor konnte auf Grund der Corona Pandemie zwei Jahre nicht mehr wirklich feiern. Der Neujahrsempfang fiel aus.  Das Sommerfest fiel aus. Das Oktoberfest fiel aus. Und auch die Weihnachtsfeier fiel aus. Aber am 22. Oktober 2021 war es wieder so weit. Zum ersten Mal seit Corona fand das Oktoberfest im Vereinshaus der Kleingartenkolonie in Travemünde statt. Und es war unglaublich schön.
 
Die Damen hatten sich aufgebrezelt. Aber auch die Shantys waren zum Teil in bayrischem Outfit erschienen. Der 1. Vorsitzende, Klaus Dieter Kärst, bedankte sich beim Festausschuss für die hervorragende Organisation. Und dann ging es gleich zum gemütlichen Teil über.
                                          
 
 
Die Tische bogen sich unter dem bayrischen Buffet. Es schmeckte allen hervorragend. Auch Bier, Wein und Softgetränke waren reichlich vorhanden. Annette und Aliena sorgten dafür, dass jeder immer ein gekühltes Getränk vor sich stehen hatte. Der Service war einfach perfekt, welches auch zu der tollen und ausgelassenen Stimmung beitrug.
                        
                                                                   Anette       Service
 
 
Nach dem Essen toppten Annette und ihr Mann Ingo mit ihren Akkordeons die hervorragende Stimmung noch. Erst spielten sie bayrische Oktoberfestlieder, die nach einiger Zeit in Shantys übergingen. Die ganze Gesellschaft, auch die Damen, sangen textsicher mit. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt. Ein wunderbares Fest ging nach vielen Stunden zu Ende. Ja, man merkte, dass solche Festivitäten in der Coronazeit von allen vermisst worden waren. Es schien so, als wollten alle an diesem Abend das versäumte in einigen Stunden nachholen. Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen gemütlichen Abend ermöglicht haben. Und jeder ging mit einem glücklichen Lächeln nach Hause. Danke für alles, wir freuen uns schon auf die Weihnachtsfeier, die demnächst stattfindet.



Travemünde, 22.10.2021




















Goldener Oktober auf dem Priwall                                                                   
 
Am 10. Oktober war es wieder soweit. Der Travemünder Shantychor trat auf Einladung der „Seglermesse“ wieder auf dem Priwall auf.  Alle Plätze waren belegt und auch auf dem wunderschönen Vorplatz standen die Zuhörer dicht gedrängt.
 
Ein Konzert auf dem Priwall hat immer ein besonderes Flair, denn alle die daran teilnehmen wollen, ob aktiv oder als Gäste, müssen mit der Fähre übersetzen. Und betritt der Besucher das Land, begrüßt ihn ein Schild mit der Aufschrift: „Willkommen auf dem Priwall“. Wo gibt es so etwas schon?
 
Aber halt, nicht alle kommen mit der Fähre auf dem Priwall an. Nein, ein echter „Shanty“ kommt mit dem eigenen Boot.
 
Schon das zeigt die Verbundenheit des Travemünder Shantychores mit Wind und Wellen. Und davon singen die Travemünder Männer in ihren Konzerten. „Die Wolken, der Wind und das Meer“ durfte auch bei diesem Konzert nicht fehlen. Peter Riekehof sang das Solo hervorragend, sodass das Publikum riesigen Beifall spendete.
 
Ein Erlebnis ist es auch immer wieder, wenn die „dicken Pötte“, vom Schriftzug „Ahoi“ auf dem Priwall verabschiedet werden und auf die See hinaus fahren.
 
Während des Konzerts haben die Besucherinnen und Besucher den Eindruck, dass die riesigen Frachter und Fähren gleich den Priwall berühren. Das kam auch in dem Lied „wo die Ostseewellen trecken an den Strand“ zum Ausdruck. Und wenn die Schiffe vorüberzogen, sangen viele mit: Capitano, Capitano, nimm mich mit auf große  Fahrt.
 
Aber schon bald freuten sich alle, wieder in der Seglermesse zu sein.   Denn  der Travemünder Shantychor stimmte „die Kneipe im Moor“ an. In dem Lied heißt es: Kameraden, wann kehren wir zurück? Wann setzen wir zum Trunk uns nieder und genießen ein traumhaftes Glück? In der Kneipe im Moor, singt und spielt einer vor, klirren Gläser und der Klang lässt die Männer lauschen. Mit dem Gefühl, dass es sich wieder gelohnt hat, in der Seglermesse dem Konzert des Travemünder Shantychores gelauscht zu haben, gingen alle nach Hause.

Travemünder Fischereihafen - Rock around the clock

Ja liebe Leute, was war das für ein Erlebnis. Shantys meets Rock. Unglaublich. Das hatten die gestandenen Männer des Travemünder Shantychores auch noch nie erlebt. Solch eine Session. Bei Fin & Grete im Fischereihafen von Travemünde tanzte der Bär. Die Gastronomen hatten den Travemünder Shantychor engagiert und für den Abend die Deutschrockband Aurel. Um 17 Uhr sollte es mit den Shantys losgehen. Und um 20 Uhr sollte die Rockband spielen. Aber schon beim Soundcheck am Nachmittag wurde allen Beteiligten klar, dass da etwas ganz Außergewöhnliches an diesem Samstag noch passieren würde. Die Band um Stefan Aurel besteht aus professionellen Musikern, die mit ihren Singles „Du bist für mich Musik“, „Lass uns Leben“ und anderen wochenlang in den Topplatzierungen der deutschen Hitparaden vertreten waren und auch im Radio rauf und runter gespielt wurden. Die Rocker zeigten schon bei der Probe 100 prozentigen instrumentalen und vokalen  Einsatz und volle Leidenschaft.
 
Und es kam, wie es kommen musste. Die Männer des Travemünder Shantychores wurden durch die Musiker der Band so eingeheizt, dass sie ebenfalls bei ihrem Konzert bei Fin & Grete über sich hinauswuchsen. Über eine Stunde begeisterten sie das Publikum. Immer mehr Gäste wurden dadurch angelockt, dass zeitweise kein Platz mehr auf dem Platz vor der Werft frei war. Urlauber und Travemünder konnten nicht mehr auf die große, einladende Terrasse der „Streetfood Plaza“ von Fin & Grete gelassen werden und mussten das Konzert an der Kaimauer verfolgen.
 
Nach fast 90 Minuten und vielen Zugaben, wollte sich der Shantychor verabschieden. Aber Aurel hatte eine Idee. „Ihr macht jetzt 10 Minuten Pause, und dann machen wir zusammen Musik“, sagte der Bandleader. Die Shantys waren begeistert. Gesagt, getan. Nach 10 Minuten fand man sich auf der improvisierten Bühne in der Werfthalle ein und los ging es. Noch nie hatte die Rockband mit einem Shantychor auf der Bühne gearbeitet, und auch umgekehrt nicht. Aber es wurde ein voller Erfolg. Band und Chor rockten gemeinsam zu „Rolling Home“, „Seemann, lass das träumen“ und „An de Eck steiht ´n Jung mit´n Tüddelband . Und das Publikum tobte. Welch ein Erlebnis für Band, Shantychor und Publikum. Solch eine Session wird niemand so schnell vergessen. Ein wunderbarer Spätnachmittag. Und der Dank gilt auch vor allem dem Gastronomen Fin & Grete im Travemünder Fischereihafen. Der Erfolg war so groß, dass schon beim Abschied in Aussicht gestellt wurde, das Konzert im nächsten Jahr zu wiederholen.
Travemünde, 18.09.2021

Wir sind jetzt auch bei YouTube. Schauen sie doch mal vorbei.

Schleswig Holstein, Meer umschlungen

                                           
Am 09. September traten die Männer vom Travemünder Shantychor wieder im Haus des Kurgastes in Niendorf an der Ostsee auf. Der Ort war voll mit Urlaubern, obwohl die Ferien in den meisten Bundesländern längst vorbei sind. Aber die Menschen wollen nach langen Lock Down Zeiten wieder hinaus, ein Teil ihrer alten Freiheiten wieder haben. Und das machte sich bei diesem Konzert gleich bemerkbar. Durch die von der Landesregierung erlassenen Corona-Richtlinien, durfte der Konzertsaal nur mit 57 Gästen gefüllt werden. Diese Plätze waren innerhalb von fünf Minuten nach Einlass schon belegt. Und draußen vor der Tür standen noch ca. 100 Personen, die in den Saal wollten. Es ging einfach nicht. Sie durften nicht hinein. Die meisten hatten dafür Verständnis, einige aber machten auch ihrem Unmut Luft. Aber trotzt aller Diskussion, sie mussten unverrichteter Dinge wieder umkehren. Leider und sehr schade, aber wir alle wollen auch gesund bleiben.
Diejenigen, die einen Platz im Konzertsaal ergattert hatten, genossen den Chor in vollen Zügen. Durch die großen Fensterscheiben konnte man sehen, was das Schleswig Holstein Lied beschreibt. Schleswig Holstein, vom Meer umschlungen. Dort heißt es weiter: Von der Woge, die sich bäumet, längs dem Belt am Ostseestrand, bis zur Flut, die ruhlos schäumet an der Düne flüchtgem Sand. Genau diesen Ausblick hatten die Konzertbesucher, wenn sie aus dem Saal blickten. Einfach traumhaft und wunderschön.
Und der Travemünder Shantychor nahm sie dann mit auf eine Reise. Ausgangspunkt war der Strand vor dem Haus des Kurgastes. Dort, wo die Ostseewellen trecken an den Strand. Dort ging es an Bord. Die Daheimgebliebenen sagen zum Abschied: Junge, komm bald wieder. Vorbei an der Nordseeküste fuhr das Schiff nach Sankt Pauli. Madagaskar lag ebenso auf der Route. Auch Bombay. Der Capitano an Bord der Gorch Fock ließ auch Santiano nicht aus bis am Ende der Fahrt ganz leise die Nacht kam.
Eine wunderbare Reise war nach vielen Zugaben, die das Publikum einforderte, beendet. Glücklich und zufrieden gingen alle nach Hause. Auch für den Travemünder Shantychor was es ein bewegendes Ereignis. Lange, fast zwei Jahre, hatte man Corona-bedingt nicht vor Publikum auftraten dürfen und können.  Dieses ist nun seit ein paar Monaten wieder möglich. Der Chor ist darüber überglücklich. Denn dieses Gefühl, von Beifall umrauscht zu werden, hatte doch einem jeden der harten Männer mit den weichen Herzen gefehlt.

Niendorf/Ostsee 09.09.2021

Vom Travemünder Priwall hinaus in die Weltmeere

     

 
Der Travemünder Shantychor trat am Sonntag, dem 05. September, auf Einladung der Seglermesse in Travemünde auf. Bei herrlichstem Sonnenschein hatten sich viele Gäste im Restaurant und auf der Terrasse eingefunden. Jeder zur  Verfügung stehende Platz war belegt. Auch auf dem riesigen Vorplatz standen und saßen die Menschen und genossen die Reise, auf die sie der Shantychor mitnahm.
 
Unter der Leitung von Christian von Seebeck, ging es mit dem Musikdampfer los in das Herz von Hamburg – St. Pauli. Dort blieb man auf der Reeperbahn bis nachts um halb eins. Als dann der Hamburger Veermaster vorbeizog, geriet der Seemann ins Träumen. Und es ging weiter.
 
An einem wunderschönen Nachmittag begeisterte der Chor das Publikum. Viele sangen und schunkelten die vorgetragenen Lieder mit. Über uns der blaue Himmel passte zu diesem schönen Spätsommertag ebenso wie das Lied “ Capitano“ oder auch „Schön ist die Liebe im Hafen“. Die Konzertbesucher wollten den Shantychor gar nicht mehr nach Hause lassen. Erst nach vielen Zugaben konnte der Chor sich verabschieden. Wieder einmal hatten die Männer in den blauen Hosen und den weißen T-Shirts aus Travemünde viel Freude bereitet. Und schon am 10.10.21 findet  auf dem wunderschönen Priwall, in der Seglermesse ein weiterer Auftritt des Travemünder Shantychores statt.

Travemünde, 05.09.2021

                


Endlich wieder Singen
 
Endlich kommen die Schiffermützen wieder aus den Schränken!

 
Nach über einem Jahr ohne Konzerte und Proben dürfen wir Männer vom Travemünder Shantychor wieder  auftreten. Die kultigen Seemannssongs waren pandemiebedingt verstummt. Jetzt schmettern wir wieder – wenn auch mit Einschränkungen. Der Chor ist zwar vollständig geimpft. Ebenso wie Combo. Doch leider ist noch nicht alles so, wie vor der Pandemie. Die Sicherheitsbestimmung des Landes Schleswig-Holstein  in den Konzertsälen müssen nach wie vor eingehalten werden. Auch bei Open-Air Konzerten müssen die Zuhörer untereinander Abstand halten. Trotzdem. Wir alle sind superglücklich wieder vor Publikum auftreten zu können. Wir genießen den Kontakt zu den Konzertbesuchern, den Applaus und die wunderbare Atmosphäre. Der Travemünder Shantychor freut sich, die ersten Gäste in den Konzerten wieder glücklich gemacht zu haben. Und auch wir, die Männer aus dem hohen Norden, sind glücklich. Ihr, liebe Freunde des Shantys, seid uns herzlich willkommen. Wir werden alles dafür tun, euch wunderschöne Konzerte zu bereiten. Unsere Nächsten Auftritte findet ihr unter Termine.


Begeisterndes Konzert in Timmendorfer Strand

 
Am Samstag, dem 14. August 2021, fand in der Rotunde, nach langer Corona-Pause, eines der ersten Konzerte in der Saison 2021 des Travemünder Shantychores statt. Vor, unter Corona-Bedingungen, ausverkauftem Haus, begeisterten Chor und Combo mit Shantys und Seemannsliedern. Lebhaft gingen die Konzertbesucher mit. Die Stimmung konnte besser nicht sein. Die letzte Viertelstunde hielt es niemanden mehr auf den Plätzen. Der ganze Saal stand zu „Rum aus Jamaica“ von den Stühlen auf. Die Combo glänzte, bestehend aus zwei Akkordeonisten, drei Gitarren und einer E-Gitarre, mit gekonntem Spiel.
 
Nicht unerwähnt soll auch bleiben, dass der Chorleiter, Christian von Seebeck,  leicht und locker durch das Programm moderierte und dabei die Zuhörer mit auf die Reise nahm. Auch die beiden Solisten begeisterten die Besucher.  Einen ganz tollen Dirigentenjob machte Christian von Seebeck. Er zog die Zuhörer sofort in seinen Bann, denn er dirigierte nicht nur den Shantychor und die Combo, sondern animierte auch gekonnt das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen. Hervorragend auch, wie er Chor und Combo im Griff hatte und diese von einer Höchstleistung zur nächsten führte. Ein gelungenes Konzert endete kurz nach 21 Uhr.

Timmendorfer Strand, 14.08.2021


©2022 Travemünder Shantychor e.V.
Kontakt: Telefon: (04502) 6723 Klaus-Dieter Kärst


Travemünder Shantychor e.V.
Zurück zum Seiteninhalt